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Translation proper: Kommunikationsbarrieren überwinden

  • In dem Artikel wird die Translatologie als Fach neu konzeptualisiert: Traditionell wird die interlinguale, intrasemiotische Übersetzung als Standard der Übersetzungshandlung angesehen. Das geht einher mit einer Wahrnehmung von Krise des herkömmlichen translatorischen Handlungsfelds. Dieser enge Translationsbegriff ist nicht geeignet, die dynamische Entwicklung des akademischen Fachs Translatologie sowie der Märkte abzubilden. In der jüngeren Vergangenheit findet im Rahmen der Translatologie bereits eine Fokussierung auf weitere Formen der Translation - intersemiotische und auch intralinguale - statt. Die traditionellen Formen der interlingualen Übersetzung stehen aber nach wie vor im Fokus der Aufmerksamkeit. Im vorliegenden Aufsatz schlagen die Autorinnen eine innovative Begriffsbildung vor: Translation wird als Überwindung von Kommunikationsbarrieren konzeptualisiert und entlang neuer Entwicklungslinien ausbuchstabiert. Damit werden alle aktuell am Markt praktizierten, aber auch in der Forschung thematisierten Formen der Translation abgebildet und ins Verhältnis gesetzt. Die Überwindung von Kommunikationsbarrieren ist Translation proper.

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Metadaten
Author:Silvia Hansen-Schirra, Christiane Maaß
URN:https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:hil2-opus4-9687
DOI:https://doi.org/10.25528/015
Document Type:Article
Language:German
Year of Completion:2019
Release Date:2019/09/30
Tag:Kommunikationsbarriere; Translation proper; Translatologie; intersemiotisch; intralingual
First Page:1
Last Page:9
Institutes:Fachbereich III
DDC classes:400 Sprache / 410 Linguistik / 410 Linguistik
Licence (German):License LogoCreative Commons - Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0