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Übersetzen in Leichte Sprache für Personen mit Deutsch als Zweitsprache (DAZ) - Evaluierung der Leichte-Sprache-Regeln aus der Perspektive der Psycholinguistik des Verstehens

  • Abstract zur Bachelorarbeit „Übersetzen in Leichte Sprache für Personen mit Deutsch als Zweitsprache (DAZ) - Evaluierung der Leichte-Sprache-Regeln aus der Perspektive der Psycholinguistik des Verstehens“ Die ansteigende Migration in den deutschsprachigen Raum erfordert neue Wege der Integration und Organisation. Eine Lösung könnte die Leichte Sprache darstellen, denn diese hat das Potential, den Migrantinnen und Migranten zu einem selbstbestimmten und barrierefreien Leben sowie zu Integration in Deutschland zu verhelfen. In der Praxis ist Leichte Sprache mit geistig behinderten Personen entwickelt worden, wodurch die Regeln sowie die (sprach)wissenschaftliche Untersuchung dieses Phänomens hauptsächlich an dieser Zielgruppe orientiert sind. Auch wenn beide Adressatengruppen, also Personen mit einer geistigen Behinderung und Flüchtlinge, hinsichtlich des Deutschen zunächst ein eingeschränktes Leseverständnis haben und sie so beide auf Hilfe in Bezug auf die Verständnissicherung bei der Informationsverschaffung angewiesen sind, liegt es nahe, dass die Zielgruppe „Flüchtlinge“ ganz andere Bedürfnisse und Anforderungen an die Leichte Sprache haben könnte als Personen mit einer geistigen Behinderung. Die Kernaufgabe dieser Arbeit stellt die Untersuchung dar, inwiefern sich Leichte Sprache im Allgemeinen und die vorhandenen Regeln im Besonderen für die Bedürfnisse der Zielgruppe der Flüchtlinge eignen. Hierbei spielen die Verständlichkeit und Perzipierbarkeit von Leichte-Sprache-Texten sowie die Ziele der Flüchtlinge beim Rezipieren von Texten in Leichter Sprache bzw. die Funktionen dieser Texte eine Rolle. Mögliche Anpassungen der Regeln an den Adressaten „Flüchtlinge“ in Bezug auf die Situation werden herausgearbeitet. Anhand des praktischen Beispiels der Flüchtlingsplattform des Norddeutschen Rundfunks wird untersucht, inwiefern die Regeln und die herausgearbeiteten Anpassungen in der Realität umgesetzt werden.

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Metadaten
Author:Greta Stümpel
URN:https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:hil2-opus4-5840
Place of publication:Hildesheim
Advisor:Christiane Prof. Dr. Maaß, Isabel Rink
Document Type:Study Thesis
Language:German
Date of Publication (online):2016/10/19
Publishing Institution:Stiftung Universität Hildesheim
Granting Institution:Universität Hildesheim, Fachbereich III
Release Date:2016/10/28
Tag:Leichte Sprache
Pagenumber:48
PPN:Link zum Katalog
Institutes:Fachbereich III
DDC classes:400 Sprache / 400 Sprache, Linguistik / 400 Sprache
400 Sprache / 400 Sprache, Linguistik / 404 Spezielle Themen
Collections:Barrierefreie Kommunikation
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