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Dem Gewissen verpflichtet - bis zur letzten Konsequenz: Sophie Scholl - Möglichkeiten des Erinnerungsgeleiteten Lernens in der Sekundarstufe I

  • Über 70 Jahre nach Auschwitz sieht sich das Erinnerungsgeleitete Lernen im Religionsunterricht vor besondere Herausforderungen gestellt. Die Möglichkeit Zeitzeug*innen persönlich zu begegnen, besteht für die kommenden Generationen nicht mehr. So bekommen u. a. indirekte biografische Zeugnisse mehr Gewicht, die wie zum Beispiel die Biografie von Sophie Scholl ungebrochene Faszination auch auf die jüngere Generation ausüben. Durch die zeitliche Distanz ist jedoch mehr pädagogische Vermittlungsarbeit notwendig. In Zeiten des erstarkenden Rechtspopulismus und Antisemitismus wird die Erinnerung zudem zu einer aktiven Zeugenschaft und fordert umso mehr ein konsequentes Eintreten für die Menschenwürde. Mehr denn je ist eine Vernetzung von religiöser, literarischer, geschichtlicher und politischer Bildung gefragt.

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Metadaten
Author:Michael Schober
URN:https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:hil2-opus4-9133
DOI:https://doi.org/10.25528/005
Document Type:Lecture
Language:German
Date of Publication (online):2019/01/29
Publishing Institution:Stiftung Universität Hildesheim
Release Date:2019/01/30
Tag:Erinnerung; Erinnerungsgeleitetes Lernen; Erziehung nach Auschwitz; Religionsunterricht; Widerstand
Pagenumber:11
Institutes:Fachbereich I / Katholische Theologie
DDC classes:900 Geschichte und Geografie / 940 Geschichte Europas
300 Sozialwissenschaften / 370 Erziehung, Schul- und Bildungswesen / 373 Sekundarbildung
300 Sozialwissenschaften / 370 Erziehung, Schul- und Bildungswesen / 375 Curricula
Licence (German):License LogoCreative Commons - Namensnennung, Nicht kommerziell, Keine Bearbeitung